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Kommunale Wärmeplanung
… ist bürokratisch, teuer und bürgerfern
Kommunale Wärmeplanung braucht Förderung, Transparenz und Freiwilligkeit – nicht Sanktionen und Satzungsdruck.
Koblenz, 23.05.2025 – Mit dem am 26. April in Kraft getretenen Ausführungsgesetz zum Wärmeplanungsgesetz (AGWPG) erfüllt das Land eine Vorgabe des Bundes. Die FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz warnen dennoch vor extrem teuren Konsequenzen und Zwängen für Endverbraucher infolge der Umsetzung. Insbesondere kritisieren sie die vorgeschriebene kommunale Wärmeplanung, mit der neben der Gemeindeordnung (§26) ein weiteres Instrument geschaffen wird, einen verpflichtenden Anschluss- und Benutzungszwang (ABZ) für die Haushalte einzuführen.
Die Landesvorsitzenden Christian Zöpfchen und Lisa-Marie Jeckel MdL betonen, dass die neue Regelung in ihrer derzeitigen Form überbürokratisch, realitätsfern und sozial unausgewogen sei. „Anstatt die Wärmewende zu erleichtern, drohten vor allem den Menschen im ländlichen Raum massive Kosten und Eingriffe in ihre eigene Energiewahl – und das für eine Infrastruktur, die in Dörfern oft gar nicht wirtschaftlich ist“, betonen beide.
Die zentralen Kritikpunkte der FREIEN WÄHLER sind:
Landesvorsitzender Christian Zöpfchen betont: „Klimaschutz ja – aber nicht über die Köpfe der Bürger hinweg! Wir unterstützen eine umweltverträgliche Wärmewende – aber sie muss praxisnah und sozialverträglich sein, nicht ein zentralistisches Bürokratiemonster. Ein starrer Anschluss- und Benutzungszwang schießt weit übers Ziel hinaus und verstärkt die soziale Schieflage in unseren Dörfern. Statt Zwang brauchen wir Anreize und Förderungen: Staatliche Zuschüsse für effiziente Heizungssysteme, lokale Nahwärmeprojekte der Energiegenossenschaften und eine kluge Ausbauplanung vor Ort. Nur so bleibt die Wende für die Menschen bezahlbar.“
Auch Lisa-Marie Jeckel MdL, Co-Vorsitzende, kritisiert: „In Rheinland-Pfalz lebt eine große
Zahl von Familien in Ein- und Zweifamilienhäusern auf dem Land. Sie verdienen es, mit ihren Sorgen gehört zu werden, anstatt ihnen von oben technische Lösungen aufzuzwingen. Wir sehen viele Einwände und Ängste, die in den Plänen keine Berücksichtigung finden. So geht man nicht bürgernah mit den Menschen um.“ Jeckel fordert: „Wenn ein Wärmenetz wirtschaftlich nicht betrieben werden kann, darf es keinen Zwangsanschluss geben. Die Politik muss stattdessen flexible Förderprogramme für dezentral nutzbare Heizungen in den Dörfern auflegen.“
Die FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz verlangen eine grundlegende Nachbesserung des Wärmeplanungskonzepts. Ihre konkreten Vorschläge sind:
Die FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz bekräftigen, dass sie den Klimaschutz unterstützen, dieser aber sozial ausgewogen und bürgernah erfolgen muss. Das Ausführungsgesetz zum Wärmeplanungsgesetz in Rheinland-Pfalz gehe in die falsche Richtung, so Zöpfchen und Jeckel unisono. „Jetzt ist die Landesregierung am Zug“, betont Jeckel. „Das Land ist in der Pflicht, die Energie- und Transformationswende finanziell maßgeblich zu unterstützen – nicht zuletzt, um Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Vertrauen in politische Entscheidungen miteinander zu verbinden“, so Zöpfchen abschließend.
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