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FREIE WÄHLER kritisieren Einbürgerung ohne Sprachtest in Rheinland-Pfalz
Kritik an Mainzer Sonderweg – in anderen Bundesländern gilt: B1-Zertifikat Pflicht
Mainz, 09. Februar 2026 – In Rheinland-Pfalz können Einbürgerungsbewerber derzeit auch ohne offiziellen B1-Sprachtest eingebürgert werden, sofern die zuständige Behörde in einem persönlichen Gespräch von ihren Deutschkenntnissen überzeugt ist. Diese von der SPD-geführten Ampel-Landesregierung ermöglichte Praxis stellt einen bundesweit einzigartigen Sonderweg dar. Die FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz üben daran deutliche Kritik und warnen vor den Folgen einer solchen Aufweichung von Integrationsstandards.
In anderen Bundesländern gilt hingegen eine strengere Linie: So verlangen etwa Baden-Württemberg und Bayern nach wie vor einen formellen Nachweis auf dem Sprachniveau B1 als Voraussetzung für die Einbürgerung. Ein persönliches Gespräch alleine reicht dort ausdrücklich nicht aus. Damit stellen diese Länder sicher, dass alle Einbürgerungsbewerber die gleichen sprachlichen Anforderungen erfüllen müssen.
Nach Ansicht der FREIEN WÄHLER kann ein Verzicht auf standardisierte Sprachtests die erforderlichen Deutschkenntnisse nicht objektiv sicherstellen. Kein Sachbearbeiter ist dafür qualifiziert, in einem kurzen Gespräch valide zu beurteilen, ob das Niveau B1 tatsächlich erreicht ist. Eine subjektive Einschätzung im Amtszimmer könne eine unabhängige Prüfung nach festen Maßstäben nicht ersetzen, argumentiert die Partei.
„Ein Sachbearbeiter ist kein Sprachprüfer – ein Gespräch am Schreibtisch kann keinen standardisierten B1-Test ersetzen. Dieser Mainzer Sonderweg muss umgehend beendet werden“, kritisiert Daniel Klingelmeier, Generalsekretär der FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz.
Die FREIEN WÄHLER fordern daher eine bundeseinheitliche Regelung für Einbürgerungen. Ein formeller B1-Sprachnachweis soll überall in Deutschland verpflichtend sein. Um dies zu erreichen, kündigt die Partei eine Initiative im Bundesrat an.
Für die FREIEN WÄHLER ist klar: Die Einbürgerung darf kein Feld für Symbolpolitik sein. Integration muss vielmehr dem Prinzip des „Fordern und Fördern“ folgen. Wer bereit ist, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, soll vom Staat alle nötige Unterstützung erhalten – im Gegenzug erwarten die FREIEN WÄHLER aber auch den Willen, die deutsche Sprache zu beherrschen und unsere Werte zu leben, bevor man deutscher Staatsbürger wird.
Extreme oder populistische Positionen weisen die FREIEN WÄHLER in dieser Debatte entschieden zurück. Es geht nicht um Ausgrenzung oder Angstmacherei, sondern um ehrliche und nachhaltige Integrationspolitik mit Augenmaß. Die FREIEN WÄHLER setzen dabei auf pragmatische Lösungen statt ideologischer Experimente – klare Regeln, kein Extremismus.
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