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Kinder, die sexualisierte Gewalt erfahren, dürfen nicht am Hilfesystem scheitern
Lisa-Marie Jeckel (FREIE WÄHLER):
„Kinder, die sexualisierte Gewalt erleben, dürfen nicht am Hilfesystem scheitern“
Kinder, die sexualisierte Gewalt erfahren, brauchen schnelle und qualifizierte Hilfe. Doch in Rheinland-Pfalz berichten Fachstellen weiterhin von massiven Versorgungslücken. Eltern traumatisierter Kinder suchen oft vergeblich nach Unterstützung. Traumaambulanzen lehnen ihre Zuständigkeit ab oder verweisen auf monatelange Wartezeiten – obwohl der Gesetzgeber klare Vorgaben macht.
„Es darf nicht sein, dass Kinder nach sexualisierter Gewalt durch das Hilfesystem fallen – weil niemand zuständig sein will oder keine Plätze verfügbar sind“, kritisiert Lisa-Marie Jeckel, Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz. Sie verweist auf das neue Sozialgesetzbuch XIV (SGB XIV), das seit 2024 gilt und den Anspruch auf psychotraumatologische Hilfe gerade für Gewaltopfer eigentlich deutlich ausgeweitet hat. Auch Kinder sollen demnach schnellen Zugang zu qualifizierter Versorgung erhalten.
Die Realität sieht offenbar anders aus. Jeckel hat deshalb eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Sie will wissen, welche Traumaambulanzen in Rheinland-Pfalz auch Kinder behandeln, wie viele betroffene Minderjährige in den vergangenen zwei Jahren versorgt wurden und welche konkreten Maßnahmen geplant sind, um die Versorgung zu verbessern. „Wir brauchen ein flächendeckendes Netz an kindgerechten Traumaambulanzen – mit klarer Zuständigkeit, kurzen Wartezeiten und qualifiziertem Personal“, fordert Jeckel. Der Schutz der verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft dürfe nicht an Strukturen, Zuständigkeiten oder mangelnden Kapazitäten scheitern.
Die FREIEN WÄHLER sehen dringenden Handlungsbedarf. „Wenn wir als Gesellschaft Kinder nicht schützen können, wo dann beginnt Verantwortung?“
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