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Rheinland-Pfalz steigt als Wirtschaftsstandort weiter ab und belegt den letzten Platz – FREIE WÄHLER fordern die Landesregierung zum Handeln auf
Die Mainzer Ampelregierung aus SPD, Grünen und FDP hat keine Antworten auf diesen dramatischen Abstieg und wirkt überfordert
Koblenz, 24.02.2026 – Rheinland-Pfalz ist im aktuellen „Bundesländerindex Familienunternehmen 2025“ des ZEW Mannheim im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen erneut auf den letzten Platz unter allen Flächenländern abgerutscht. Damit wird schwarz auf weiß bestätigt, was viele Unternehmen im Land längst spüren: Unser Bundesland verliert zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität als Wirtschaftsstandort.
Mit nur rund 36,7 Punkten im Gesamtindex bildet Rheinland-Pfalz das Schlusslicht. Besonders schlecht bewertet werden die Infrastruktur – von Straßen und Schiene bis hin zu Breitband und Energieversorgung –, die steuerlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, das Fachkräfteangebot sowie die Effizienz der Verwaltung. Gerade diese Faktoren sind entscheidend für Investitionen, Arbeitsplätze und Wachstum.
Die Entwicklung kommt nicht unerwartet. Rheinland-Pfalz verzeichnete zuletzt einen der stärksten wirtschaftlichen Einbrüche aller Bundesländer. Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von minus 4,3 Prozent im Jahr 2023 schrumpfte die Wirtschaftsleistung 2024 erneut um minus 1,1 Prozent. Drei Minusjahre in Folge sind ein deutliches Warnsignal. Gleichzeitig schreitet die Deindustrialisierung Deutschlands ungebremst voran – monatlich gehen bundesweit rund 10.000 Industriearbeitsplätze verloren. Auch Rheinland-Pfalz ist davon massiv betroffen.
Umso unverständlicher ist es, dass dieses Thema für die Landesregierung offenbar keine Priorität hat.
Daniel Klingelmeier, Generalsekretär der FREIE WÄHLER Rheinland-Pfalz, erklärt: „Wir erleben aktuell einen dramatischen Abstieg von Rheinland-Pfalz als Wirtschaftsstandort – und es ist nicht erkennbar, dass die Landesregierung ein Konzept oder einen Plan hat, daran etwas zu ändern. Es herrscht absolute Funkstille.“
Die Landesregierung wirkt angesichts dieser Entwicklung hilflos und überfordert. Weder von der FDP-Wirtschaftsministerin Schmitt noch von SPD-Ministerpräsident Schweitzer oder den Grünen sind konkrete Maßnahmen erkennbar, um den Standort wieder zu stärken. Statt entschlossenem Handeln erleben wir Wegducken und Schönreden.
Klingelmeier betont weiter: „Unser Anspruch ist, dass Rheinland-Pfalz in der Spitzengruppe der Bundesländer steht – und nicht auf dem letzten Platz landet. Die Untätigkeit der Regierung ist eine Bankrotterklärung nach 35 Jahren SPD-geführter Landespolitik. Rheinland-Pfalz kann mehr!“
Die aktuellen Studien sind ein deutlicher Weckruf. Doch die Mainzer Landesregierung versagt in der Wirtschaftspolitik auf ganzer Linie. Die offensichtliche Konzeptlosigkeit ist Ausdruck wirtschaftspolitischer Inkompetenz. Wir sind den Menschen in Rheinland-Pfalz schuldig, das vorhandene Wirtschaftspotenzial unseres Landes voll zu nutzen. Denn die Wirtschaft ist die Grundlage unseres Wohlstandes.
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