ROTE KARTE für die SPD-Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz

2. März 2026

Die SPD schreibt ins Wahlprogramm:
Mehr Sprachförderung.
Starke Teams an Schulen.
Frühe Tests.
1.000 Sprach-Kitas statt 350.

Klingt super.

Aber die Realität an vielen Schulen sieht anders aus.

Wir reden nicht über Hochglanzbroschüren.
Wir reden über Gewalt, Angst und Unterricht, der gestört wird.
Wir reden über Brennpunktschulen, an denen jetzt sogar regelmäßige Polizeipräsenz als Signal eingesetzt wird.

Knapp 40 % der in einer SWR-Abfrage beteiligten Realschulen plus berichten von deutlich zunehmender Gewalt.
Das ist ein Alarmsignal.

Und was fordern die Schulen?
Mehr Personal.
Mehr Sozialarbeit.
Mehr Unterstützung im Alltag.

Christian Zöpfchen, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz: „Wer starke Schulen verspricht, darf nicht erst dann reagieren, wenn Polizei dauerhaft Präsenz zeigen muss. Polizeibesuche sind ein Notinstrument – kein Bildungskonzept. Sicherheit entsteht durch klare Regeln, ausreichend Personal und politische Führung.“

Der Widerspruch ist offensichtlich:
Im Programm steht Prävention.
In der Praxis kommt Krisenmanagement.

Bildungspolitik heißt gestalten – nicht hinterherlaufen.

Unsere Forderung ist simpel: Sichere Schulen, klare Regeln, echte Unterstützung – nicht erst reagieren, wenn’s brennt.

Zeit für einen echten Kurswechsel.