Jeckel: Rheinland-Pfalz steuert auf Apotheken-Notstand zu – CDU und SPD dürfen nicht weiter zuschauen

14. April 2026

Koblenz, 14.04.2026 – Die Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Rheinland-Pfalz, Lisa-Marie Jeckel, warnt angesichts der zunehmenden Apothekenschließungen vor einer sich zuspitzenden Versorgungskrise in Rheinland-Pfalz und fordert CDU und SPD zum Handeln auf.

„Rheinland-Pfalz steuert sehenden Auges auf einen Apotheken-Notstand zu. Wenn inzwischen selbst in bislang gut versorgten Regionen wie Rheinhessen Apotheken schließen, dann ist das kein lokales Problem mehr – dann brennt es im ganzen Land“, erklärt Jeckel.

Immer weniger Apotheken müssten immer mehr Menschen versorgen. Für ältere, kranke und mobilitätseingeschränkte Bürger bedeute das bereits heute längere Wege, schlechtere Erreichbarkeit und eine spürbar verschlechterte Arzneimittelversorgung.

„Die Politik hat die Warnsignale viel zu lange ignoriert. Wer jetzt Regierungsverantwortung übernimmt, muss endlich liefern. CDU und SPD dürfen in ihren Koalitionsverhandlungen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, während vor Ort die Gesundheitsversorgung Stück für Stück wegbricht“, so Jeckel weiter.

Die FREIEN WÄHLER fordern ein klares Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der wohnortnahen Arzneimittelversorgung, darunter ein landesweites Versorgungsmonitoring, gezielte Unterstützung für unterversorgte Regionen sowie verstärkten Druck auf Bundesebene für eine wirtschaftlich tragfähige Honorierung der Vor-Ort-Apotheken.

„Apotheken sind keine Luxusleistung, sondern Teil der kritischen Daseinsvorsorge. Wer zulässt, dass ganze Regionen ihre wohnortnahe Arzneimittelversorgung verlieren, versagt bei einer Kernaufgabe des Staates“, betont Jeckel.

Abschließend richtet Jeckel eine klare Botschaft an CDU und SPD:

„Die Menschen in Rheinland-Pfalz brauchen keine wohlklingenden Versprechen im Koalitionsvertrag – sie brauchen eine Regierung, die handelt, bevor aus einzelnen Schließungen ein flächendeckender Versorgungsnotstand wird.“