Lisa-Marie Jeckel besucht Ölsaatenverarbeitungsanlage in Mainz

19. März 2026

Bürokratieabbau und verlässliche Rahmenbedingungen für Industrie gefordert

Mainz, 19.03.2026 – Anfang März besuchte die Landtagsabgeordnete Lisa-Marie Jeckel eine Ölsaatenverarbeitungsanlage in Mainz, um sich vor Ort über die Arbeit des Unternehmens und die aktuellen Herausforderungen der Branche zu informieren. Bei dem Termin wurde deutlich, wie innovativ und effizient moderne Industrieanlagen heute arbeiten – und gleichzeitig, vor welchen bürokratischen Hürden viele Unternehmen stehen.

„Mich hat beeindruckt, wie nachhaltig und effizient in der Anlage gearbeitet wird“, erklärte Jeckel nach dem Besuch. „Die Unternehmen investieren kontinuierlich in moderne Technologien. Nahezu alles, was im Produktionsprozess entsteht, wird weiterverwendet – Abfälle werden weitgehend vermieden.“

So entstehen bei der Verarbeitung von Ölsaaten neben Pflanzenölen auch wertvolle Futtermittel für die Landwirtschaft. Gleichzeitig wird ein Teil der im Prozess entstehenden Energie direkt vor Ort genutzt, sodass die Anlage einen Teil ihres Energiebedarfs selbst decken kann.

Für Jeckel zeigt dieses Beispiel, dass wirtschaftliche Interessen und Nachhaltigkeit oft Hand in Hand gehen. „Unternehmen haben selbst ein großes Interesse daran, möglichst effizient zu arbeiten und Ressourcen zu schonen. Innovation entsteht häufig gerade aus diesem wirtschaftlichen Antrieb.“

Gleichzeitig wurde bei dem Austausch deutlich, dass viele Betriebe durch komplexe und teilweise widersprüchliche Vorschriften belastet werden. „Solche Beispiele zeigen, dass wir beim Bürokratieabbau dringend vorankommen müssen“, so Jeckel. „Unsere Unternehmen investieren, entwickeln neue Technologien und sichern Arbeitsplätze. Die Politik muss dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen diese Innovationen unterstützen – und nicht unnötig erschweren.“

Gerade mit Blick auf die Arbeitsplätze am Standort und die Bedeutung der Industrie für die Region sieht Jeckel hier politischen Handlungsbedarf. „Mir ist wichtig, dass solche Standorte auch in Zukunft eine Perspektive haben. Dafür brauchen unsere Unternehmen Planungssicherheit und weniger unnötige Bürokratie.“